Dienstag, 22. Januar 2013

Instagram Photography!

Heutzutage ist ja wirklich jeder, ja, jeder, bei Instagram angemeldet. Zugegebenermaßen ist es praktisch kleine Handy-Schnapschüsse fix zu bearbeiten und auch qualitativ niedere Fotos ansehnlich zu gestalten - dies binnen weniger Sekunden.
Natürlich gibt es zahlreiche Möglichkeiten Instagrambilder auszudrucken und auch real zu genießen. Jedoch geht doch nichts über die gute altmodische Instagram-Fotografie. Drauf drücken und *ssssssss* - Bild in der Hand halten. Mit großer Sicherheit kann man behaupten, dass wohl wahrscheinlich jede_r Fotografie-Begeisterte einen "crush on" Polaroid - Kameras hat. Es hat einfach Klasse die Fotos sofort nach dem Knipsen beim Entwickeln zu beobachten. Eine Zeit lang gab es die Fotokassetten von Polaroid für die Bilder an sich nicht auf dem Markt, jedoch stellt The Impossible Project die Filmchen wieder zum Verkauf her.
Ein durchschnittlicher Studi oder Schüler kann sich allerdings kaum die Polaroid Filme leisten, auch wenn die Kameras an sich schon für wenig Geld zu erwerben sind. Unter diesem Phänomen leide auch ich, ohne festes Einkommen, kann ich mir definitiv keine 8 Fotos für 20 € leisten.
Alternativ habe ich nach anderen Instagram-Kameras gesucht und kam zu den Modellen "Instax" von Fujifilm. Lange hab ich überlegt, ob es lieber die Instax 210 oder die Instax Mini 50S seien soll. Letztendlich habe ich mich für Letztere entschieden, da mich die Größer überzeugte, und ich die Kamera oft bei mir haben möchte.
Fix bestellt und einen Tag später klingelte schon der Postbote mit dem Paket in der Hand.
Ich bin verliebt! Die Bilder werden klasse und es ist ein Renner auf jeder Party. Die Fotos eignen sich sehr gut für kleine Kalender und süße Geschenke, da sie nur visitenkartengroß sind.

LOVE !

Montag, 21. Januar 2013

Canon EOS 450D - ich trenne mich von meinem Baby

Hallo allerseits,
Ich war sehr lang am überlegen, ob ich diesen Post schreibe, oder lieber nicht.
Es geht um meinen kleinen Liebling. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, hatten gute und auch schlechte Tage. Manchmal war ich überglücklich, wenn mein Baby etwas auf den Punkt genau getroffen hat, nicht das Thema verfehlte. Gelegentlich hat sie die Tatsachen ein wenig verdreht dargestellt oder etwas aus einem anderen Winkel beachtet. Im großen und ganzen hat sie immer den Überblick behalten, und betrachtete sich manches auch mal von nahmen. Wir waren schon gemeinsam in Paris, Berlin, Leipzig, Darmstadt, Frankfurt, Auschwitz und und und. Sie war mir immer eine gute Begleitung. Es geht um meine Canon EOS 450D. Sie ist mir echt ans Herz gewachsen, doch wir haben uns darauf geeinigt, getrennte Wege zu gehen.
Die Milady ist ca. 2 Jahre alt, jedoch so fit wie ein Neugeborenes. Sie lebt in einer Beziehung mit einem Canon EF-S 18 - 55mm Objektiv, das gehört zum Standard-Kit, die beiden haben nur selten voneinander gelassen. Mir fällt es sehr schwer sachlich über mein Mädchen zu sprechen, da sie mir wirklich viel bedeutet und ich mich nur schweren Herzens von ihr trenne, aber hier nun ein Überblick, was die Gute alles drauf hat:

Fakten meines Babys

Features

  • 12,2 Megapixel CMOS-Sensor
  • Reihenaufnahmen mit bis zu 3,5 B/s
  • 9-Punkt Weitbereich-Autofokus
  • EOS Integrated Cleaning System
  • 7,6cm (3-Zoll) LCD-Monitor
  • Livebild-Funktion mit Quick Mode AF und Live Mode AF
  • DIGIC III Prozessor mit 14 Bit Farbtiefe pro Farbkanal
  • Auto Lighting Optimiser
  • Großer, heller Sucher
  • Software zur Bildoptimierung
  • Kompaktes, leichtes Gehäuse
  • Kompatibel zu allen Canon EF/EF-S Objektiven und den EX-Speedlites







Anbei sind Kameratasche (Lowerpro TLZ Mini), Akku (Canon Battery Pack LP-E5, 7,4V 1080mAh (Li-Ion)) und Aufladestation für den Akku. UND: Objektiv! Also ein komplettes Kit, nicht nur das Gehäuse.

Die Canon 450D ist, mit 12,2 Megapixeln, eine super Kamera, um in den Genuss der Fotografie einzusteigen, oder sich weiter zu entwickeln. Man hat die Möglichkeit im Automatikmodus zu fotografieren, wenn es mal schnell gehen soll. Oder man setzt sich mit den manuellen Funktionen der Canon auseinander, das Handbuch kann man kostenlos als PDF downloaden. Für interessierte FotografInnen steh ich auch gern auf Rat und Tat zur Seite und zeige, auch als online Tutorial, mit welchen Einstellungen man in welchen Situationen am besten fotografiert, ob Langzeitbelichtung, Tiefenschärfe oder Isowert.
Sobald mein neues Mädchen da ist, I guess Ende dieser Woche, werde ich ein kleines Video und Fotos der Canon plus Zubehör hochladen.

Hier sind Bilder, die ich mit dem guten Stück geschossen habe:









Der Preis lässt sich verhandeln, ich hab sie für 599€ gekauft (ohne Tasche).
Bei Interesse, schickt mir eine einfach eine Nachricht !


Auf ein freudiges Fotografieren! ;) Adé !

Donnerstag, 10. Januar 2013

#10/365 - fog

Ausprobieren, herumtüfteln und spielen sind die Grundlage, um sich zu entwickeln und Neues zu entdecken.
Das Bild ist unbearbeitet! Ich hab ein bisschen mit Rauch gespielt und einige gute Schnappschüsse hinbekommen.


Mittwoch, 9. Januar 2013

#9/365 - Zeit

Ein Jahr älter und immer noch nicht viel Zeit. Meine Hand stresst, die Schmerzen lassen nicht nach. Die Eltern kommen gleich und hier nur schnell Nummer 9.
Mein Liebster hat mir einen wundervollen Jumper geschenkt, einen Strick-Bolero oder wie man es nennen soll. Der erste original schottische Gegenstand in meinem Besitz, am liebsten nie wieder ausziehen! ;)
Eine der wundervollsten "Happy-Birthday" - Versionen, meiner Meinung nach!


Dienstag, 8. Januar 2013

#8/365 - The Joy Of Books

Habt ihr euch jemals gefragt, was Bücher nachts treiben? Hier ist die Antwort.

 


Und Nummer 8 des Projektes: "Meow"

Montag, 7. Januar 2013

#7/365 - in these arms

Kleines Sequenzspiel, daran habe ich Freude gefunden ;)
Der Liebste ist wieder da, und nun heißt es erstmal viiiiieeeel Zeit miteinander verbringen.


Sonntag, 6. Januar 2013

#6/365 - cat

Ich kann nicht viel machen, da mein Arm höllisch schmerzt, also hatte ich heute einen ruhigen Tag. Außerdem kommt der Liebste endlich wieder :]
Ein schmusiges "Miau" von Léon!

Give a little love..

Vorgestern saß ich im Wartezimmer des örtlichen Chirurgen, der, wie auch so oft, unheimlich überfüllt war. Allein am Empfang stand ich 40 Minuten, bis ich meine Krankenkassenkarte abgeben konnte. Im Wartezimmer waren nur noch wenige Stühle frei, nach 10 Minuten war dann auch schon alles besetzt. Da das normale demografische Verhältnis unserer Gesellschaft heutzutage ins Wanken gekommen ist, gibt es auch hier zu Lande viele Senioren, die nicht mehr die fittesten sind. Als eine unheimlich niedliche betagte Dame das Wartezimmer betrat, fand ich es einfach nur höflich und respektvoll, ihr meinen Platz anzubieten. Darauf hin wurde ich von den Mitwartenden nur total blöd angeschaut.
Ich verstehe einfach nicht, weshalb die Menschheit jeglichen Respekt verliert. Höflichkeit ist keine Tugend mehr, sondern eine Rarität. Und das macht mich traurig. Weshalb sagt man beim Bäcker nicht "Ich hätte bitte 3 Brötchen!" sondern nur "3 Brötchen!!!" und zieht dabei ein Gesicht wie 3 Tage Regenwetter! Ich habe die letzten 2 Monate an einem Glühweinausschank gearbeitet, bzw. eine Kneipe im Freien, mit total bescheuerter Musik. Das hieß also den ganzen Abend Glühwein ausschenken, "Schatzii, schenk mir ein Foto, schenk mir ein Foto von dir ...." hören und unfreundliche Leute bedienen.
Hierzu hab ich ein wundervolles Video gefunden und es gibt auch einen sehr bekannten Text, der es mehr als treffend formuliert.
"Das Paradoxon unserer Zeit ist:
wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit. Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus, wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf, wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten. Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft. Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt. Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber nicht bessere. Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile. Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt, schnell zu sein, aber wir können nicht warten. Wir bauen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.
Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen. Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhauses. Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts. Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns. Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben statt im Regal, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo Sie die Wahl haben: das Leben ändern - oder den Text löschen.
Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die ihr liebt, weil sie nicht immer mit euch sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei euch sein werden. Schenkt dem Menschen neben euch eine heiße Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von eurem Herzen kommt und euch nichts kostet. Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich" und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, können alles Böse wieder gutmachen. Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben euch sein.
Findet Zeit euch zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen, findet Zeit, alles, was ihr zu sagen habt, miteinander zu teilen. Denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben."


Das macht mich immer sehr nachdenklich..

Samstag, 5. Januar 2013

#5/365 - Pendant

Pendant zu #4, weil ich passende Gegenstücke mag.

Lebensjahre

Warum blogge ich eigentlich? Ich möchte einen Teil meines Lebens festhalten und Dinge teilen, die mir wichtig sind, die vielleicht auch einigen helfen, mich zu verstehen. Ich möchte allerdings keinesfalls meine intimsten Momente mit mir wildfremden Menschen teilen. Manchmal ist es ein wenig schwer die Grenze zwischen beidem zu finden. Ich habe auch sehr lang nachgedacht, ob ich diesen Post schreibe oder nicht.
Nun ja, bald ist es soweit, bald lasse ich einen langen Abschnitt meines Lebens hinter mir.
Warum ich darüber nachdenke? Erst fing es an, dass ich mich fragte, wie ich wohl in 50 Jahren die letzten Tage meiner Minderjährigkeit in Erinnerung behalten werde. Dann dachte ich, wie mein letztes Jahr verlief. Und das ging dann immer so weiter und ich bin so ziemlich jede wichtige Etappe meines Lebens durchgegangen.
Abgesehen von einem Kinderfoto, habe ich nicht die Absicht, jeden einzelnen Abschnitt zu erläutern. Ich glaube das muss ich auch nicht. Ich blogge, weil ich Menschen bewegen möchte. Emotional und physisch. Wenn ich über ein Fotoprojekt schreibe, dann möchte ich, dass Leser denken "Hey, das könnte ich doch auch mal versuchen, ist doch eine klasse Idee!". Schreibe ich über Paris, dann versuche ich euch ein klitzekleinwenig dieses unsagbare Feeling dieser Stadt nahe zu bringen. Got it?

Also, beim eifrigen Resümieren, habe ich eine unheimliche Dankbarkeit erfahren. Ich bin so dankbar für alles, was mein Mama mir beigebracht und nahe gelegt hat. Ich wäre definitiv ein schlechterer Mensch ohne sie. Und denkt bloß nicht, das hier ist ein "Meine Fam is so geil, ich liebe meine Ma über alles!" Gequatsche. Kein "Ihr müsst Danke sagen"-Ding (auch wenn das hier zu Lande wirklich viel zu wenig machen!). Ich bin einfach nur glücklich, das sie aus mir das gemacht hat, was ich nun bin, und, ich schwöre, das war mit unnatürlich vielen Problemen verbunden.

Außerdem ist mir aufgefallen, von welch unschätzbarem Wert wahre Freundschaften sind. Und ich bin froh, dass ich hier nicht Hunderte Namen aufzählen muss. Denke ich an die letzten Jahre zurück, dann flackern all diese wunderbaren Bilder in meinem Kopf auf. Das ist wie ein alter Kinofilm. Das fängt damit an, im Internat den gröbsten Unfug aller Zeiten zu bauen, geht über Paris bis hin zu einem Ohr, was immer offen ist und einer Hand, die immer hilf und Schultern, an die man sich immer lehnen kann. Und, ernsthaft, meine Mieze ist mein Seelenverwandter! Léon kann zum schlimmsten Raubtier des Planeten werden (davon können einige Horrorstories erzählen!), aber, wir lieben uns! Also, ich würde ihn sofort heiraten, wenn ich könnte! (Sorry, boyfriend ;) ). Und eigentlich sollte ich echt viel öfter mal Danke sagen. Also, für all die tollen Momente! Scheiß auf Weihnachten und Geburtstage, free hugs, all day! ;)




So im großen und ganzen, was das schon schön, so in den letzten Jahren. Seit dem ich die Schule gewechselt habe, eröffneten sich viele Möglichkeiten für mich. Es ist eine wunderbare Schule, und eine coole Klasse, ich hab hier die Liebsten kennen gelernt und wenn viel Scheiß passiert ist: verdammt, waren die letzten Jahre toll!

Dann ist da noch die Sache mit den Interessen. Ich hab immer das Gefühl, ich komm kaum hinterher, mit all dem, was ich machen möchte. Aber der Fakt ist, alles macht Spaß, es gibt immer Gesprächsstoff, über den man sich mit neuen Leuten unterhalten kann. Es macht verdammt Spaß, weiter zu kommen und neues zu entdecken. Ich weiß manchmal nicht recht, ob ich lieber in meiner Wohnung herumwerkeln soll, oder doch lieber eine Runde joggen, Nein!, vielleicht etwas nähen, aber ich hab doch angefangen die Jacke zu stricken, und was wäre mit Gitarre üben, oder doch lieber Klavier?! Und, ja, es macht riesig Spaß! Ich will auch weiterhin Neues entdecken und Fortschritte machen und erkunden, erleben, entdecken. Eigenes schaffen. Stolz auf etwas sein. Erlebnisse mit anderen Teilen oder gemeinsam Neues kreieren. Leben und etwas hinterlassen.
Auf eine neue schöne Zeit! 

Freitag, 4. Januar 2013

#4/365 + Hide & Seek

Manchmal, manchmal möchte ich mich verstecken. Irgendwo hin. Da, wo niemand ist. Einmal allein sein. Nur ich, und niemand. Ein Lied im Kopf haben und leise summen, die ganze Zeit, ohne dass es jemanden stört. Ein bisschen lachen, still in mich hinein. Und vielleicht ein wenig weinen, ein bisschen nur. Allein darf man das mal. Ich sitze auf dem Boden und meine Arme umschlingen meine herangezogenen Knie. Embryo-Haltung. Man umarmt sich selbst, um Geborgenheit zu spüren. Ich summe meine leise Melodie zwischen den geschlossenen Lippen hervor. Alles ist dunkel, aber ich habe keine Angst, weil ich schon ein großes Mädchen bin. Ich schaffe das alles allein. Es ist schön, so allein zu sein. Nur ein wenig, nicht zu viel natürlich! Ich versuche mit meinen Zähnen meinen linken Ärmel ein wenig hoch zu ziehen, meine Arme geben mir gerade Geborgenheit. Man selbst ist sich immer am nächsten, so heißt das doch, nicht? Aber vielleicht möchte man sich gar nicht so nah sein. Keine Uhr, hab ich ganz vergessen. Einfach stehen geblieben ist sie. Sowas! Es ist immernoch dunkel und ich genieße es. Mein Mund formt sich zu einem Lächeln. Ein schönes Bild aus vergangenen Tagen ist gerade in meinem Kopf herum getanzt. Damals, als wir alle glücklich waren. Und jetzt? Jetzt sitz ich hier und umarme meine Knie. Da krabbelt etwas meinen Rücken herunter.. Es ist ein bisschen kalt, nicht sonderlich warm, oder doch? Es fühlt sich an, wie, wie .. Glück? Dann ist es warm. Man muss sich ja schließlich entscheiden, ja! Ich ziehe eine Grimasse. Allein, da geht das! Und gleich noch eine. Ich tanze, in meinem Kopf tanze ich. Ich tanze zu der Melodie, die ich immer noch singe. Und da war es schon wieder: Glück. Ein weiteres Lächeln, sogar schon ein wenig enthusiastischer! Ja, fast hab ich die Lippen geöffnet. Als wir noch Kinder waren, da haben wir uns oft versteckt! Wenn ich daran denke, dann habe ich immer unseren alten Schulhort vor Augen. Diese kaputte Villa, die an allen Ecken und Kanten auseinander fiel. Aber der Hof, oder Garten, oder was es war, der war riesig! Und so viele Sachen! Da haben wir wirklich oft verstecken gespielt! Das Ziel war es immer, dass man nicht gefunden wird! Später wurde es dann umgewandelt, dass man unbemerkt zu einer bestimmten Stelle laufen sollte und irgendetwas rief. Das fand ich blöd, einfach nur verstecken war viel besser! Und heute? Ich glaube, heute verstecken wir uns nur, weil wir gefunden werden wollen. Es ist noch immer dunkel. Man möchte, dass jemand nach einem sucht. Vielleicht sucht man sich mit Absicht ein leichtes Versteck aus, nur um gefunden zu werden. Der Suchende lacht immer, wenn er jemanden findet. Da ist immer ein Strahlen in den Augen, wirklich! Das ist toll. Ich öffne meine Augen und die Dunkelheit ist weg. Ich sitze neben meinem Liebsten und sehe in seine strahlenden Augen. Ich summe nicht mehr, aber ich lache. Gefunden werden ist etwas Schönes.



Donnerstag, 3. Januar 2013

#3/365 + Invisible

Invisible

Und schon wieder geht alles von vorn los.
Seit über 4 Jahren bekomme ich immer und immer wieder Tendovaginitis, zu deutsch Sehnenscheidenentzündung. Ich war bei diversen Spezialärzten und Chirurgen, die mir allerdings nicht viel weiterhelfen konnten. In den letzten beiden Jahren bin ich letztendlich auch nicht mehr zum Arzt gegangen, da mir sowieso niemand helfen konnte. Jeden Monat hab ich dann also meine Schiene aus dem Schrank geholt und die Zähne zusammen gebissen. 
Seit drei Wochen ist es allerdings derart akut, dass ich meine Hand nicht mehr bewegen konnte. 
Ich hab heute gezielte 5 Stunden beim Arzt verbracht, gefühlte 10! Nach mehreren Röntgenbildern machte mein neuer Chirurg Nummero 16 eine interessante Entdeckung. Und hier war er der erste seiner Art! Klingt komisch, ist aber so: Meine Ellen, links wie rechts, sind zu lang. Daher ist meine rechte Hand im inneren überaus deformiert und Sehnen, Gewebe und Knochen verkrüppelt. Ich bin einerseits ein wenig erleichtert, dass nun endlich die Ursache allen Übels geklärt ist, jedoch stehen mir mehrere Operationen und verdammt harte 2 Monate bevor. Und in der Zeit vor der OP muss ich einen hübschen Gipsverband tragen. 
Yikes! 


Mittwoch, 2. Januar 2013

#2/365

Nur kurz, das "Gegenstück" zu dem Foto von gestern.
Es macht unheimlich viel Spaß mit Licht herum zu probieren. Für gewöhnlich fotografiere ich ohne Blitz, dafür mit längerer Belichtungszeit. Die Fotos sehen prinzipiell besser aus, nicht so gekünstelt.

Ich trage meine Brille (eigentlich " Brillen " ) nur sehr selten, warum auch immer. Ist mir glaube ich einfach ein bisschen zu komisch, einen Fremdkörper auf der Nase sitzen zu haben. Nur wenn es darauf ankommt, werden die Gläser heraus geholt ;).

Ich bin im übrigen krank, mich hat die typische Neujahrs-Erkältung erwischt.
Aber das ist nicht so dramatisch, ich lieg so oder so den ganzen Tag im Bett und skype mit dem Liebsten.

Ahoi, Rike

Dienstag, 1. Januar 2013

365 - A Project ..

Frohes Neues, erstmal !
Einer meiner guten Vorsätze für das Jahr zwanzig dreizehn ist ein Projekt, über 365 Tage. Es soll ein Fotoprojekt werden, Portraits um genau zu sein. Und da heute der erster erste zwanzig dreizehn ist, fangen wir doch gleich mal an:
Mein Ziel bei diesem Projekt ist, neues auszuprobieren. Ich möchte nicht nur einfach Fotos schießen. Ich möchte verschiedene Perspektiven, Winkel, Lichtverhältnisse, Tageszeiten, Masken, Gesichtsausdrücke versuchen. An meine Grenzen gehen und das möglichst beste daraus machen. Ich denke, ich kann dadurch einiges lernen und es ist eine kleine Herausforderung für mich.

Salut.